Neues Lieblingsobst
07/18/2009 (a fok's life, hell's kitchen)
Grapefruit! Vorzueglich! Warum hatte ich bisher noch nie einen Paradiesapfel gegessen? Ansonsten bleibt es natuerlich ebenfalls bei Mango, Feige, Kirsche und Heidelbeere… :)
07/18/2009 (a fok's life, hell's kitchen)
Grapefruit! Vorzueglich! Warum hatte ich bisher noch nie einen Paradiesapfel gegessen? Ansonsten bleibt es natuerlich ebenfalls bei Mango, Feige, Kirsche und Heidelbeere… :)
01/21/2009 (a fok's life)
Im Rahmen meiner Initiative “Fit im Alter: Sixpack noch mit 30″ und als Reaktion auf den Spott des geschaetzten Publikums darf ich verkuenden: Seit knapp zwei Wochen trinke ich normalen Kaffee und Tee ohne Zucker. Beim Espresso habe ich im ersten Schritt zumindest reduziert - ein halbes Paeckchen nun statt zwei.
War ziemlich easy, aehnlich wie mit Nichtrauchen anfangen: Einfach wollen. :)
12/14/2008 (ethics & politics)
Heute habe ich eine sehr wichtige Email bekommen, die ich leider erst aus dem offenbar dysfunktionalem Spamfilter fischen musste, obwohl deutlich drüber stand “IT IS NOT A SPAM”. Es handelt sich um eine Angelegenheit uber-dringendster Dringlichkeit und es geht um nichts geringeres als die nationale Sicherheit! Also Schluss mit Täterschutz — Augen, Ohren und Privatsphäre aufgesperrt:
Hello dear Ladies and Gentlemen!
I would like inform you that Scarlett Johansson (actress) actually is a clone from original person Scarlett Galabekian last name, who has nothing with acting career. That clone was created illegally by using stolen biological material. Original person is very nice (not d**n sexy), most important - CHRISTIAN young lady! I’ll tell you more, those clones (it’s not only one) made in GERMANY - world leader manufacturer of humans clones, it is in Ludwigshafen am Rhein, Rhineland-Palatinate, Mr. Helmut Kohl home town. You can not even imaging the scale of the cloning activity. But warning! Helmut Kohl clone staff strictly controlling all their clones (at least they trying) spreading around the world, they are very accurate with that, some of them are still NAZI type disciplined and mind controlled clones, so be careful get close with clones you will be controlled as well. Original person is not happy with those movies, images, video, rumors and etc. spreading on media in that way it would be really nice if we all will try slow down that ”actress” career development, original Scarlett will really appreciated that. Please remember that original Scarlett’s family did not authorize any activity with stolen biological materials, no matter what form it was created in it was stolen and it is stolen. It all need to be delivered to authorize personals control in Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles. Original Scarlett never was engaged, by the way!
Her close friend Serge G.
P.S. CONTROLLING ACTIVITY OF ANY CLONES IS US MILITARY OPERATION. H.R. 534, the Human Cloning Prohibition Act of 2003, was introduced to the U.S. House of Representatives on February 5, 2003. After discussion, it was passed on February 27 by a vote of 241-155. It now moves on to the Senate for consideration. This bill makes it unlawful for any person or entity to perform or participate in human cloning, or to ship or receive embryos produced by human cloning. The penalties are imprisonment of up to 10 years and fines of $1 million or more. These now join other nations as diverse as Norway, Australia, and Germany, which had already added cloning for any purpose to their criminal code. And in Germany where it carries a penalty of five years imprisonment they know a thing or two about unethical science.
Also: Achtung! Beware of Helmut Kohl’s Nazi clones and keep away from Scarlett Johansson!
I will personally take care of her, am Besten fange ich mit der Suche bei Google Images an… ;-)
09/15/2008 (a fok's life, hell's kitchen, technical love)
Meine Stammkneipe hat nun eine Webseite? Muss das denn sein? Habe ich zumindest zuerst gedacht und Schlimmstes befürchtet…
Dann musste ich aber feststellen, dass die Seite echt schick und dezent gestaltet ist und auch technisch einwandfrei zu sein scheint. Flash finde ich für so etwas vollkommen in Ordnung, wenn man es wie hier richtig nutzt. Erfreulicherweise wurde, wie bei der Konkurrenz meistens üblich, auf Musik verzichtet. :)
Da ich die Getränkekarte immer noch nicht auswendig kenne, kann ich nun wertvolle Zeit vor Ort sparen und in weiteren Getränkekonsum investieren, indem ich schon zu Hause zwischen Teil und Erfrischungsgetränk wähle! Win-Win-Situation!
Auf den Fotos bin ich leider nicht zu sehen, die Begründung ist ebenso traurig wie simpel: Das bayrische Wochenende ist leider nicht deckungsgleich mit dem göttinger Wochenende (MI bis SA, DO ist Ruhetag), daher schaffe ich es meistens MI noch nicht… :-(
BTW: Erfrischungsgetränkevariationen vom Feinsten gibt’s hier, ebenso nett gestaltet.
09/09/2008 (a fok's life, hell's kitchen)
Eigentlich strotzt dieses Blog (ja, DAS) nur so vor Nachholbedarf, und ich habe auch genügend Material in der geistigen Queue vorformuliert, um hier wochenlang rumzuschreiben, aber. Daher fange ich einfach mitten drin und heute wieder an. Die Unkenrufe verstummen dann hoffentlich wieder und es gibt eine ernst- und lebhafte Auseinandersetzung um frischen genuine Content. :)
Ursprünglich wollte ich über meine neue Stamm-Espressobar schreiben, aber dazu später mehr. Auf dem Nachhauseweg musste ich nämlich feststellen, dass es im Grunde um eine sehr merkwürdige Sache geht, die von einem Teil meiner verehrten Leserschaft vom Pöbel leider oft nicht nachvollzogen werden kann und daher ständig mit Dekadenz verwechselt wird: Genuss!
Nach dem Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit und ervolkreichem Opiumentzug fehlt eigentlich nur der Sinn für Schönes und ein Blick für’s Detail, um Genuss erleben zu können. Die entgegengebrachte Ignoranz ist unverständlich. Dabei ist es doch ganz einfach:
Genuss ist, wenn man sanft über die angeraute Metalloberfläche eines iPods streicht, der weder Musik enthält noch aufgeladen ist, und trotzdem eine leichte Erregung spürt. Genuss ist, wenn das Rinderfilet roh und ungewürzt besser schmeckt. Genuss ist, wenn man kalte Milch nur aus Gläsern und heißen Kaffee nicht aus Gläsern trinkt. Genuss ist, wenn das Geld für etwas Kleines und Feines keine Rolle spielt, obwohl man es sich eigentlich nicht leisten kann. Genuss ist, wenn man manchmal Spaß daran hat, arrogant, überheblich und ungefragt die eigene Meinung als ultimative Wahrheit zu verteilen und die gegenteilige nicht zuzulassen, obwohl man alles vier nicht für Tugenden hält. Genuss ist, wenn man die Vernunft manchmal aussetzen lässt. Genuss ist also Leidenschaft.
Oder eben Espresso.
Ursprünglich wollte ich über meine neue Stamm-Espressobar schreiben, die ich heute Nachmittag nach einer ätzenden Frühschicht zwecks Genusskoffeinschuss zwingend aufsuchen musste. Den dort stilsicher am Tresen einzunehmenden Espresso bewerte ich gewohnt übermäßig kritisch und sachlich, wenn ich sage: W00t!!1! Der verdammt nochmal geilste Espresso ever!! Perfekt!! Ich bezweifele ernsthaft (Aussetzen der Vernunft…), dass es irgendwo anders einen besseren gibt!
Um den Artikel auch für den ungeübten Neon-Leser noch einigermaßen übersichtlich zu gestalten, verzichte ich auf eine detaillierte Beschreibung der in diesem Fall ambrosiahaften Crema…
Nachdem die erste kulinarische Ejakulation vorbei war, legte ich noch ein Bruschetta Grande (ziemlich) mit Schinken nach, um den zweiten Höhepunkt des Tages zu erleben: Handwerklich, optisch und geschmacklich quasi der Rothko unter den Stullen: Überschaubar einfach gehalten, wenige intensive Farben und dennoch unglaublich vielschichtig und komplex im Abgang.
Die italienische Bar selbst ist ein echter Balanceakt zwischen Genuss, Dekandenz und der Mischung daraus, also Münch’ner Schickeria: Die Italiener lassen derbe den Italiener raushängen; singen lauter, als dass es unabsichtlich sein könnte, italienische Schlager mit; deutsche Gäste versuchen peinlicherweise auf Italienisch zu bestellen, so dass mir nur noch “moin”/”danke”/”tschau” statt “ciao”/”grazie”/”buon giorno” übrigbleibt, um durch verbale Abgrenzung meine Verachtung dem Möchtegern-Nicht-Pöbel und gleichzeitig meinen Respekt dem echten Italiener gegenüber zu demonstrieren.
Nachdem ich sonst jeden netten neuentdeckten Laden in München gleich publik mache und alle Leute dort hinschicke, werde ich diesmal Ort und Name meiner Stamm-Espressobar geheim halten. Das bleibt vorerst mein intimer und persönlicher Erholungs- und Rückzugsraum. Das Ding ist sowieso viel zu klein, als das meine lieben Freunde der Pöbel dort reinpassen würde; außerdem würde der Pöbel nicht reinpassen. ;-)
Kleiner Flaw meinerseits: Genuss ist wahrscheinlich nicht, wenn man Zucker in den Espresso tut. Ich mache es trotzdem, aber immer weniger und ich arbeite weiter daran…
Disclaimer: Achtung, Achtung! Von der Diskussion ausgeschlossen sind diesmal: amiga “Iiih, Knoblauch” freak, Leone “braucht kein Mensch” Jones, sowie etymologische Hohlpiepen, die der Meinung sind, man könne auch “Expresso” sagen. Außerdem Geschmacksverirrte, die einen Espresso mit zu viel Milch, der auch noch in einem Glas serviert wird, für einen Kaffee halten - auch wenn sie das Ding nicht mit Sojamilch und koffeinfrei bestellen - und kumpelhaft anbiedernd “Latte” nennen. Zum Schluß möchte ich noch alle grüßen, die ich kenne. :-)
Bäm!
06/29/2008 (a fok's life, general)
…ist schuld daran, dass ich hier nix schreibe. Ab August wird aber alles besser! (heisst es…)
05/23/2008 (general)
Toll, vier Sprachen in einem Satz und man wird trotzdem verstanden. :)
(”Tall” heisst übrigens “klein” bei Starbuck’s.)
05/13/2008 (a fok's life, technical love)
Als bekennender Rechtschreibnazi kann ich es ja gar nicht haben, wenn ich bei mir selbst Rechtschreibfehler finde. Deswegen lese ich auch aeltere Blogeintraege gelegentlich noch Korrektur und verbessere, was ich finde.
Allerdings habe ich nun vor ca. 15 Jahren beschlossen, dass Umlaute und ß eigentlich total ueberfluessig sind, auf Computern nur Probleme machen (damals mehr als heute, aber siehe unten) und jahrelang konsequent ae, oe, ue, ss geschrieben und bin dann irgendwann auch auf amerikanische Tastaturlayouts umgestiegen (allerdings aus anderen Gruenden: die zum Programmieren und fuer die Konsole benoetigten Sonderzeichen liegen da einfach besser; ausserdem habe ich mir Umlaute/ß trotzdem noch auf Tasten gelegt). Die Rechtschreibreform bezueglich des ß war dann fuer mich auch nicht konsequent genug, habe mich ernsthaft tagelang totgeaergert…
Nachdem ich irgendwann sogar handschriftlich automatisch ae, oe, ue, ss geschrieben habe, hatte ich dann spaetestens bei der Diplomarbeit ein echtes Korrekturproblem. :)
(Vorsicht, komplexer Kontext, ich habe die Diplomarbeit natuerlich nicht handschriftlich geschrieben, sondern erstmal gar nicht und dann ganz schnell getippt…)
Inzwischen habe ich regelmaessigen schriftlichen Kundenkontakt und bei der Arbeit auch ein deutsches Tastaturlayout (dafuer vertippe ich mich jetzt staendig zu Hause). Umlaute habe ich mir auch einigermassen wieder angewoehnt, aber mit ß tue ich mich immer noch schwer, weil das ss einfach so selbstverstaendlich noch aus den Fingern fliesst.
Darum folgender Hinweis: Wenn ich hier ss statt ß benutze, dann bedeutet das nicht, dass ich nicht wuesste, wann man was benutzt, sondern weil ich zum Einen nicht anders kann und zum Anderen der Meinung bin, dass ß kein ernstzunehmender Buchstabe ist und daher sterben muss! Es gibt noch nicht mal eine grosse Variante davon, obwohl Designer seit Jahren daran arbeiten! Nieder mit dem ß!
PS: In diesem Artikel habe ich deshalb keine Umlaute verwendet, weil ich ueber eine RDP-Verbindung von der Arbeit aus auf meinem Rechner zu Hause schreibe. Da gehen leider die Umlaute unterwegs verloren (siehe auch oben) und das saehe dann so aus: ‘a, ;o, [u. :) Das ß habe ich per copy & paste eingefuegt. :-)
05/11/2008 (a fok's life)
Der weise fokuzius hat es schon früh geahnt, auch andere finstere Gestalten waren eingeweiht: Es braut sich etwas zusammen, und es hat Schlitzaugen!
Als asexuellem Sinopädophilen™ fallen mir knuddelige asiatische Kinder ja immer ziemlich auf, aber in den letzten Tagen war der niedliche Wuselfaktor in der U-Bahn ungewöhnlich gross: Überall kleine Stupsnasen mit großen Augen, teilweise lustigen Schleifchen im Haar und der gewohnten forschen Fröhlichkeit. (Einige waren offenbar sogar von Deutschen importiert; ich hatte ja leider so viel Gepäck auf dem Rückweg, dass noch nicht mal mehr ein süßer kleiner Fötus in meine Laptoptasche gepasst hätte…)
Als sei dem nicht genug, erinnert in den letzten Tagen irgendwie vieles an China:
Die Bedienung bei Der Kleine Chinese (Ich hasse diesen sprachlichen Konflikt zwischen Grammatik (”beim Kleinen Chinesen“) und Eigennamen…) hat mir eine Apfelschorle statt des bestellten Apfelsafts gebracht; die Schnitte bei Coffee Fellows ist fast daran gescheitert, meine Bestellung einzutippen; vor ein paar Tagen wäre ich auf dem Fussweg fast von einem Motorrad überfahren worden; und zu allem Überfluss haben sich letztens drei Leute in den Fahrstuhl gedrängt, bevor ich aussteigen konnte. Das ist eine eindeutig nicht zufällige Häufung von Déjà-vus aus dem Reich der Mitte.
Also, da braut sich was zusammen, und es ist kein Reisbier. :-)
Disclaimer: Dieser Artikel beruht nicht auf rassistischen Vorurteilen, sondern der echten rassistischen Erfahrung des Authors. Auch wenn sie ihn manchmal verrückt machen können, hat er doch alle Schlitzis ganz dolle lieb, nicht nur die ganz kleinen! ;-)
05/10/2008 (hell's kitchen)
Es gibt drei Wege, um zu Hause einen Espresso zuzubereiten:
Ich habe nun nach etwas Recherche den Kompromiss für die Lücke zwischen 1 und 3 entdeckt:
So sieht das gute Stück aus:
Das Besondere ist ein zusätzliches Ventil, das durch ein massives Gewicht verschlossen wird:
Dadurch ist ein höherer Druck als bei gemeinen Espressokochern notwendig und scheinbar lässt sich auf diese Art und Weise so etwas wie eine Crema (wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich es sogar Crema nennen) produzieren, wenn der gesamte Kaffee explosionsartig herausschiesst:
Das Ergebnis ist zwar immer noch kein echter Espresso, aber wohlschmeckend und bestimmt das Beste, was sich ohne Siebträgermaschine kreieren lässt. :-)
Preislich mit ca. 40.- € ungefähr zwei- bis dreimal so teuer wie normale Kocher, dafür aber auch qualitativ solide und etwas schicker als die Retro-Billigteile.